Teambuilding im Fußball: So werden Mannschaften gebildet!


Jonas · 23-02-2022

Teambuilding im Fußball: So werden Mannschaften gebildet!

Das Teambuilding im Fußball ist eine gute Methode für die Vorbereitung der Saison und schafft die Grundlagen des Zusammenhalts. Das Teambuilding gilt, wie auch etwa das Trainieren von Standardsituationen, als eine der wichtigsten Grundlagen des Mannschaftssports.

Das Teambuilding im Fußball ist ein Entwicklungsprozess, welcher sich über die komplette Saison streckt und gefördert werden sollte. Selbst die meisten Trainer halten das Formen des Teams als die wichtigste Grundlage, damit man die Saison mit einer hohen Motivation und erfolgreich durchstehen kann.

Auf lange Zeit gesehen ist selbst das Team mit den besten Spielern nicht erfolgreich, falls die Chemie der einzelnen Kameraden untereinander nicht übereinstimmt.

Maximale Leistungsbereitschaft funktioniert nur mit dem passenden Team

Jedes Team durchläuft vier Phasen auf dem Weg zu der richtigen Entwicklung. Dies kann man auch mit der sportlichen Psychologie vergleichen. Die erste Stufe der Entwicklung ist das Kennenlernen. Hierbei lernen sich die einzelnen Spieler kennen und entfalten Beziehungen. Das Klima steht dabei an erster Stelle. Die Spieler suchen den individuellen Platz in der Mannschaft und orientieren sich.

Die zweite Stufe ist eventuell die wichtigste und sollte von den Trainern gut beobachtet und kontrolliert werden. Es geht um die Konfrontation. Machtpositionen und Führungsansprüche werden aufgestellt und es gibt einen großen Widerstand zwischen den Spielern. Zudem werden die Aufgaben verteilt. Das Leistungsvermögen spielt hierbei eine Rolle.

In der dritten Stufe ist wieder eine Ordnung und alles beruhigt sich wieder langsam, da jeder Spieler den richtigen Platz und die Aufgaben gefunden hat und diese auch toleriert. Auch die Eigenheiten der anderen Spieler werden akzeptiert. Die Leistung steigt wieder.

Das Optimieren des Teambuildings ist dann die letzte Phase. Gemeinsame Ziele und Werte werden definiert und entwickelt. Die komplette Energie wird dafür verwendet, um diese Aufgaben zu bewältigen. Wichtig ist, an diesen Bedingungen festzuhalten und diese nicht nur beizubehalten, sondern auch zu verbessern.

Praxis ist wichtiger als Theorie

Die einzelnen Phasen weichen natürlich von Team zu Team ab und fallen nicht immer gleich aus. Auch die Verweildauer der Teams ist bei den verschiedenen Stufen unterschiedlich. Die Konfrontationsstufe, also die zweite Phase, ist für das Teambuilding im Fußball gefährlich.

Bei vielen Mannschaften liegt das Problem daran, dass diese Phase zu lange oder sogar für immer erhalten bleibt. Ständig kommt es zu Gruppenbildungen und Machtkämpfen. Oft kommen einzelne Spieler untereinander nicht klar oder die Führungsrolle wird nicht akzeptiert. In seltenen Fällen kommt es auch zu einer Rebellion gegen die Trainer und die "Mannschaft" steht kurz vor dem Aus. Zudem kommt es häufig vor, dass die Mannschaften, welche die Konfrontationsphase erfolgreich gemeistert haben, oft wieder in diese zurückfallen.

Einer der häufigsten Gründe für diese Tatsache ist, dass zu wenig Kommunikation zwischen den Spielern stattgefunden hat. Auch Misserfolge, Führungsschwäche oder zwischenmenschliche Probleme sind oft Indikatoren dafür, dass es zu einem Rückfall kommen kann. Aus diesem Grund sollte man die Teambuilding Maßnahmen im Fußball nicht vernachlässigen.

Das gilt nicht nur für bestimmte Saisons, sondern für das komplette Jahr. Das Team wächst nämlich in der Vorbereitung zusammen und das Ziel ist, dass jeder am Ende der Vorbereitung den richtigen Platz für sich gefunden hat und damit auch einverstanden ist. Nur so gelingt ein guter Zusammenhalt, der immer weiter optimiert wird.

Teambildene Maßnahmen allen erklären

Das Entwickeln der gemeinsamen Spielphilosophie ist ein sehr wichtiger Baustein des Teambuildings sowie die Definition der gemeinsamen Werte und Ziele und eine deutliche Rollen- und Aufgabenverteilung in der eigenen Mannschaft. Doch was hat es mit der Spielphilosophie auf sich? Die Grundlage für ein motivierendes und erfolgreiches Spiel ist die Philosophie. Diese wird zunächst einmal von dem Trainer vorgegeben, unter der weiteren Hilfe der Führungsspieler. Bei der Entwicklung sollte man die Unterschiede zwischen dem Kinder- und dem Erwachsenenfußball beachten.

Während es bei den Senioren vor allem um die richtige Taktik geht, werden beim Kinderfußball die Eltern oft mit eingebunden. Der Trainer muss also vor dem Beginn der Saison die Intentionen deutlich erklären, die von den Eltern mitgeteilt werden. In erster Linie geht es dabei um Lernziele und Spielanteile, die der Trainer deutlich darstellt, damit es zu keinen Missverständnissen während des Spiels kommt.

Die Inhalte unterscheiden sich also sehr von dem Kinderfußball und den etwas älteren Jahrgängen. Ohne die definierten Ziele wird man - genau wie in dem eigenen Leben - auch im Fußball keine Erfolgsmomente auf lange Dauer erzielen können. Daher ist das gemeinsame Ziel der stärkste Baustein des Teambuildings.

Teamgeist fördern: Ideen fürs Teambuilding

Die Ziele müssen von der Mannschaft selbst aufgestellt werden, damit diese verinnerlicht werden können. Dabei ist der Trainer nicht wirklich gefragt. Die Ziele sollten hoch angesetzt, aber auch nicht zu utopisch sein. Hierbei ist es sehr wichtig, sich kleine Teilziele vorzunehmen, welche man nach und nach abhaken kann. Auch ein festgesetzter Zeitraum ist wichtig, damit das Team genau weiß, dass es jetzt schon anfangen muss, den Zielen nachzugehen, um sie zu erreichen.

Die Etappenziele sollte man so aufstellen, dass sie kontrollierbar und messbar sind. So könnte ein Ziel zum Beispiel lauten: "Wir wollen aus den fünf Spielen mindestens 10 Punkte erzielen". Hierdurch ist jeder Mitspieler motiviert und weiß genau, welches Ziel die gesamte Mannschaft erreichen möchte.

Der Trainer gibt die Vorstellungen in der Regel in der Vorbereitung der Saison bekannt. Hier äußert er Wünsche über das Verhalten und die Einstellung der Spieler. Die Normen werden oft in dem sogenannten Strafenkatalog festgehalten. Jedoch ist es natürlich immer besser, wenn die Normen zusammen mit den einzelnen Spielern festgehalten werden. So stellt man sicher, dass jeder Spieler mit diesen Regeln klarkommt und sie auch anstrebt.

Eine weitere Maßnahme des optimalen Teambuilding im Fußball ist die Verteilung der Aufgaben im Team. Dies betrifft nicht nur organisatorische Aufgaben, wie zum Beispiel das Organisieren einer Halle, sondern auch die taktischen Aufgaben in dem Spiel selbst. Die offene Kommunikation spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Spieler sollten gemeinsam die Stärken offenlegen und ebenfalls untereinander austauschen, wer am besten für welche Position geeignet ist oder wer die Elfmeter schießt. Dazu zählt auch das Benennen des Kapitäns.

Fazit: Teambuilding im Fußball

Teambuilding ist enorm wichtig und ein wesentliches Element im professionellen Fußball – aber auch bereits im Amateursport. Wenn Sie das Teambuilding einer Mannschaft durchschaut haben, haben Sie vielleicht auch einen Vorteil beim Tippspiel. Werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Regeln oder melden Sie sich mit wenigen Klicks hier an.


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